So sieht Klimaschutz aus.

Volle Leuchtkraft – weniger Strom

Klimaschutz spielend leicht


Spanien wird vom Klimawandel in Europa am stärksten betroffen sein - das sagen Klimaforscher voraus. So ist auf der Iberischen Halbinsel die Durchschnittstemperatur in den vergangenen hundert Jahren um 1,5 Grad gestiegen.
Im Vergleich dazu liegt der Anstieg im europäischen Durchschnitt mit 0,95 Grad und weltweit mit rund 0,7 Grad erheblich niedriger. Bereits heute sind die Auswirkungen des Klimawandels in Spanien deutlich spürbar. Laut einer Umfrage machen sich deshalb unter allen Europäern die Spanier am meisten Sorgen über den Klimawandel. Umso wichtiger ist es, die selbst gewählten Verpflichtungen des Kioto-Protokolls konsequent einzuhalten. Dass Klimaschutz für Unternehmen auch wirtschaftlich einen handfesten Vorteil bringt, zeigt sich am Beispiel von Imaginarium, einer in 30 Ländern tätigen großen spanischen Einzelhandelskette für Kinderprodukte und Spielzeug.

Kinder lernen spielend - so eignen sie sich an, worauf es später im Leben ankommt. Für die nachwachsende Generation wird das zunehmend der Klimaschutz sein, denn die Folgen des Klimawandels verschärfen sich. Imaginarium ist sich dessen bewusst: "Klimaschutz ist für uns ein sehr wichtiges Thema, und das in zweifacher Hinsicht. Als Unternehmen sehen wir uns dazu verpflichtet, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Deshalb bemühen wir uns um eine bestmögliche Energieeffizienz. Gleichzeitig wollen wir mit unseren Produkten Eltern dabei helfen, ihre Kinder verantwortungs- und umweltbewusst zu erziehen“, sagt Marta Pons von der Imaginarium-Kommunikationsabteilung.

Dafür wurde eine Produktserie entwickelt, die spielerisch vermitteln soll, wie wichtig es ist, die Umwelt zu schützen, Energie zu sparen und schonend mit den Ressourcen umzugehen. „Unsere Reihe Biohabitat enthält Produkte, mit denen wir eine bewusste und aktive Haltung gegenüber unserer Umwelt fördern wollen, damit die Kinder lernen können, welchen Einfluss ihre Handlungen haben und mit welchen Mitteln das Klima geschützt werden kann“, erklärt Pons. Das Engagement von Imaginarium für den Umweltschutz kommt so zum Anfassen in die Kinderzimmer: als kleine wind- oder solarbetriebene Stromgeneratoren, Dynamos, Produkte zum praktischen Erlernen von Recycling und wasserstoffbetriebene Spielfahrzeuge.

Was im Kinderzimmer so spielend leicht funktioniert, kann auch im großen Maßstab umgesetzt werden, sagt Pons: „Mit dem richtigen Konzept und dem richtigen Material rechnet sich Klimaschutz für Unternehmen.“ So wurde für die Leuchtschilder mit dem Unternehmenslogo an der Firmenzentrale in Saragossa das Material PLEXIGLAS truLED® gewählt.

Dieses Material ist speziell für die Hinterleuchtung mit LEDs entwickelt: Es hat eine besonders hohe Transmission (Lichtdurchlässigkeit). Dadurch strahlen Leuchtobjekte auch mit weniger Lichtquellen in der gewünschten Helligkeit. Gegenüber herkömmlichen Scheiben aus Acrylglas lässt sich so der Stromverbrauch von Leuchtobjekten reduzieren. Darüber hinaus hat PLEXIGLAS truLED® gleichzeitig eine hohe Lichtstreuung. Das bietet den Vorteil, dass trotz weniger Lichtquellen und geringerem Stromverbrauch das Leuchtergebnis besonders gleichmäßig ist – unerwünschte Leuchtdichteschwankungen, sogenannte Hotspots werden vermieden. Eine Hochrechnung hat ergeben, dass der Einsatz von PLEXIGLAS truLED® bei der Lichtwerbung der Firmenzentrale von Imaginarium im Vergleich zu herkömmlichem Acrylglas den Stromverbrauch mehr als halbiert: von jährlich 7.640 auf 3.460 Kilowattstunden. Das entspricht rund drei Tonnen weniger CO2-Emissionen.
Auch der Hersteller der Lichtwerbung, Juan Antonio Hernández-Massotti von der Firma Arcega Rótulos Luminosos, ist von PLEXIGLAS truLED® überzeugt: „Es ist das beste Material für LED-Anwendungen. Damit lassen sich optimale Leuchtergebnisse bei minimalem Stromverbrauch erreichen.“ Dass die Schriftzüge mit LEDs beleuchtet werden sollen, sei von Anfang an klar gewesen, so Hernández-Massotti: „LEDs sind sparsam im Verbrauch und außerdem sehr wartungsarm. Das ist ein wichtiges Argument im Fall des Firmensitzes von Imaginarium, denn die beiden Schriftzüge sind in 26 Metern Höhe an der Fassade angebracht. Um defekte Leuchtmittel auszutauschen, wäre ein Kran nötig, und das ist sehr kostspielig.“ Beleuchtet werden die zwei unterschiedlich großen Schriftzüge von LEDs mit nur 0,3 Watt Leistung. Der größere misst knapp 25 auf 5 Meter.  Darin befinden sich 1.975 LEDs. Dagegen hat der kleinere eine Größe von 14,50 Metern auf fast drei Meter und ist mit 657 LEDs ausgestattet. Für Hernández-Massotti bietet die LED-Technik einen weiteren Vorteil: „Wir können mit Niedrigspannung arbeiten und brauchen dadurch keine zusätzliche Genehmigung von staatlicher Seite. Für Neonanwendungen mit Hochspannung sind dagegen Zulassungen notwendig. Trotz Niedrigspannung erreichen wir mit LEDs hervorragende Leuchtergebnisse.“

Nicht von ungefähr liegen LED-Lichtwerbungen im Trend. Ihre Verwendung in innovativen Unternehmen, wie im Fall des Hauptsitzes von Imaginarium, ist ein gutes Beispiel dafür. Marta Pons erklärt: „Es war für uns wichtig, mit den Identifikationselementen unserer Zentrale einen starken optischen Effekt zu erzielen und dabei so energieeffizient wie möglich zu sein. Das haben wir erreicht, damit gleichzeitig Kosten gespart und etwas für den Klimaschutz getan.“

Wie wichtig es ist, sich auf breiter Front für den Klimaschutz zu engagieren, betont auch der kürzlich im spanischen Valencia vorgestellte Klimareport des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Dieser vierte und abschließende Teil des Weltklimaberichts zeigt nach Ansicht des UNO-Generalsekretärs Ban Ki Moon auch, dass es „realistische und finanzierbare Wege gibt, mit dem Klimawandel umzugehen.“ Mit der Lichtwerbung aus PLEXIGLAS truLED® hat Imaginarium für sich bereits einen dieser Wege gefunden.


Produktbroschüre als PDF:
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