So sieht Klimaschutz aus.

Volle Leuchtkraft – weniger Strom

Effiziente Lichtwerbung unter der Sonne S?dafrikas

 

 

 

 

 

Bei der Gestaltung von Lichtwerbung bestehen ganz unterschiedliche Anforderungen: Design, Leuchtkraft, Energieeffizienz und geringer Wartungsaufwand. Kamen daf?r bisher haupts?chlich Leuchtstoffr?hren zum Einsatz, erobern nun zunehmend Light Emitting Diods (LED) den Markt f?r Leuchtmittel. Denn LEDs haben eine wesentlich l?ngere Lebensdauer als Leuchtstoffr?hren, sind flexibler einsetzbar und haben eine extreme Ersch?tterungsresistenz. Um LED-Lichtb?nder besonders effektiv zu gestalten, werden daf?r Scheiben aus PLEXIGLAS truLED? verwendet. Das zeigt das Beispiel des japanischen Luxuswagenherstellers Lexus in S?dafrika.

F?r die Lichtwerbung seiner s?dafrikanischen Autoh?user hat sich Lexus ganz bewusst gegen Leuchtstoffr?hren und f?r LEDs entschieden. Daf?r gibt es betriebs-wirtschaftlich ein ?berzeugendes Argument: die geringeren Wartungskosten. Denn w?hrend es Leuchtstoffr?hren auf eine Lebensdauer von etwa 31.000 Betriebsstunden bringen, sind es bei LEDs dagegen bis zu 50.000 Stunden. Osram, ein Hersteller von Leuchtstoffr?hren und LEDs, hat f?r die erste Ausbaustufe der Lichtwerbung bereits 140.000 LEDs an Lexus geliefert. Wallie Wilmans ist Technical Marketing Manager bei Osram und erkl?rt den Kostenvorteil: „In der Anschaffung sind LEDs zwar zun?chst etwas teurer, doch durch die geringeren Wartungskosten spart man langfristig. Schon nach zwei oder drei Jahren macht sich die h?here Anfangsinvestition bezahlt.“ Der Grund: LEDs sind extrem ersch?tterungsresistent und unempfindlicher hinsichtlich der Temperaturabh?ngigkeit. Hinzu kommt, dass der Ausfall einer einzelnen LED am gesamten Leuchtergebnis einer Anlage kaum etwas ver?ndert. Der Ausfall einer Leuchtstoffr?hre hingegen ist deutlich zu sehen.

Wilmans nennt noch einen weiteren Vorteil von LEDs: „Man kann die Leuchtk?sten wesentlich flacher bauen. So gen?gen bei LEDs 56 Millimeter Tiefe. Bei Leuchtstoffr?hren hingegen ist eine Tiefe von 150 Millimeter erforderlich. Je flacher man die K?sten bauen kann, umso mehr Material l?sst sich sparen.“ Auf Grund ihrer Vorteile erobern LEDs zunehmend Marktanteile. „Der Markt wird weiter wachsen. Wir sind auf einem sehr niedrigen Niveau gestartet, verzeichnen aber Wachstumsraten von zehn bis f?nfzehn Prozent pro Jahr. LEDs sind eindeutig das Licht der Zukunft“, so Wilmans.

Diese Einsch?tzung teilt auch Lexus. LEDs passen deshalb ideal zu dem Image, das der japanische Autohersteller pflegen will. Bei seinen Fahrzeugen steht Innovation im Vordergrund. Das zeigt sich besonders an der Modellreihe mit dem Hybridantrieb – einer Verbindung von Benzintriebwerk und Elektromotor mit niedrigen Emissionen und Verbrauchswerten. F?r die Lichtwerbung der Verkaufsfilialen galt es deshalb, ebenfalls innovative Technik einzusetzen. Diese Aufgabe ?bernahm Terri-Lynn Matthyser, Creative Director bei The Brand Union, einer Agentur f?r Markengestaltung. Zu der Aufgabenstellung erkl?rt sie: „Lexus ist eine Premiummarke mit hohem Anspruch. Der Anspruch der Marke an sich lautet: Streben nach Perfektion. F?r uns geht Streben nach Perfektion Hand in Hand mit dem Streben nach ?u?erst fortschrittlicher, intelligenter und einnehmender Technik. Und die muss in den Fahrzeugen ebenso zum Einsatz kommen wie im Showroom.“
Gleichzeitig mussten bei der Gestaltung der Lichtwerbung ganz konkrete Anforderungen erf?llt werden, wie Matthyser ?ber die Vorgaben ihrer japanischen Auftraggeber berichtet: „Die Lichtwerbung sollte ein exzellentes Leuchtergebnis liefern und musste bei Tag und Nacht m?glichst gleich gut zu erkennen sein. Unter s?dafrikanischer Sonne waren die Lichtverh?ltnisse nat?rlich ganz anders als in Japan.“ Deswegen war eine besonders hohe Leuchtkraft der Anlage notwendig. „Die Scheiben aus PLEXIGLAS truLED? erzielen daf?r gute Effekte. Das Material hat ein sehr starkes Leuchtergebnis und eine gleiche Tag-Nacht-Wirkung“, sagt Matthyser. Das verwendete PLEXIGLAS truLED? wurde speziell f?r moderne LED-Technik entwickelt und ist genau auf den jeweiligen Farbort einer LED abgestimmt. Dadurch wird das Licht in der Platte nicht in W?rme umgesetzt, sondern es erreicht den Betrachter. „Das ist einzigartig auf dem Markt und unterscheidet es von allen Standardprodukten“, erg?nzt Matthyser.

Das best?tigt auch Martin Hoffmann, Experte f?r Lichtwerbung bei der Evonik R?hm GmbH: „PLEXIGLAS truLED? hat eine sehr gute Transmission. Das hei?t, es hat eine bessere Lichtdurchl?ssigkeit als herk?mmliche Acrylglasscheiben und gleichzeitig eine hohe Lichtstreuung.“ Optimale Leuchtergebnisse lassen sich so mit minimalem Stromverbrauch erreichen. „Im Fall der Lexus-Filialen w?ren f?r das gleiche Leuchtergebnis mit herk?mmlichen Acrylglasscheiben wesentlich mehr LEDs notwendig gewesen: Das h?tte den Stromverbrauch und damit den CO2-Aussto? un-n?tig erh?ht“, sagt Hoffmann.


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