So sieht Klimaschutz aus.

Gutes Klima zahlt sich aus.

Klimafreundliche Kühler


Wenn es ums Kühlen geht, kennt sich der auf Fahrzeugklimatisierung und Motorkühlung spezialisierte Automobilzulieferer Behr bestens aus: Ohne die Motorenkühler des Stuttgarter Unternehmens würden Autos, Flugzeuge, Schiffe und Züge weltweit in Hitzestreik treten. Damit dieses Schicksal auch den Mitarbeitern erspart bleibt, setzt Behr in seinen Produktionshallen auf hitzereflektierende Dachverglasung aus PLEXIGLAS HEATSTOP®.

Eine effiziente Kühlung ist unerlässlich für den zuverlässigen Betrieb von Fahrzeugen. Gleichzeitig hängt davon ab, wie viel Kraftstoff und
CO2-Emissionen gespart werden können.
Was für Motoren gilt, lässt sich auf die Gebäudeklimatisierung übertragen: Die Raumtemperatur am Arbeitsplatz hat erheblichen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter und den Arbeitsschutz. So nimmt mit steigender Hitze die Konzentrationsfähigkeit ab und die Unfallgefahr zu.
Um das zu vermeiden, muss in Industriehallen im Sommer häufig künstlich gekühlt werden. Vor allem, wenn durch den Produktionsprozess zusätzliche Hitze entsteht – so wie im Werk  Mühlacker, erklärt Helmut Eitel, verantwortlicher Architekt bei Behr: „Unsere Motorenkühler werden gelötet. Das ist ein wärmeintensiver Fertigungsschritt. Deshalb war es uns wichtig, die Hitzelast durch die Sonneneinstrahlung zu reduzieren. So sparen wir Strom für die Klimaanlagen und werden unseren Umweltrichtlinien gerecht.“ Und die haben bei Behr einen hohen Stellenwert.

Klimaschutz rechnet sich

Bei allen Produktionsschritten des Kühlerherstellers wird nach einer möglichst energieeffizienten und schadstoffarmen Lösung gesucht. Gleichzeitig prüft die firmeneigene Bauabteilung jedes neue Bauvorhaben auf Umweltverträglichkeit und ermittelt, welche Möglichkeiten sich zur Sanierung bestehender Gebäude bieten. „Daher war es nahe liegend, die Lichtkuppeln in den Produktionshallen gegen das hitzereflektierende PLEXIGLAS® auszutauschen. Die gesparte Kühlenergie kommt der Ökobilanz zugute, spart Kosten und macht aus Sicht des Klimaschutzes Sinn“, erklärt Eitel. Vor allem wenn es sich um eine große Anzahl von Lichtkuppeln handelt wie im Werk Mühlacker: 210 Lichtkuppeln mit  herkömmlichem Acrylglas wurden gegen PLEXIGLAS HEATSTOP® ausgetauscht. Jede Kuppel hat die Abmessung 120 auf 150 Zentimeter. Die neuen Kuppeln wurden in den Maßen der bestehenden Befestigungsrahmen gefertigt und konnten so problemlos montiert werden. Je nach Standort der jeweiligen Lichtkuppeln wurden sie als Belichtungs-, Belüftungs- und Rauchabzugselement ausgeführt.
Auf Grund der hohen Anzahl der Kuppeln wurde die Sanierung in mehrere Phasen unterteilt. Dass sich der Austausch rechnet, belegt eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE). Dort wird festgestellt, dass für typische Industriehallen in Mitteleuropa mit inneren Wärmelasten von deutlich über 8 W/m² der Einsatz von PLEXIGLAS HEATSTOP® zu Energieeinsparungen führt.

Arbeitsklimaschutz

Dass die neuen Lichtkuppeln nicht nur auf dem Papier gute Ergebnisse liefern, weiß Architekt Eitel aus eigener Erfahrung: „Wenn die Sonne scheint, spürt man den Unterschied zwischen einer transparenten Kuppel und der hitzereflektierenden Variante deutlich.“ Eitel hat auch von den Mitarbeitern aus der Produktion positive Rückmeldungen bekommen: „Die Kollegen waren nach dem Austausch der Kuppeln sehr zufrieden, deshalb haben wir die Sanierung dann auch kontinuierlich vorangetrieben.“

Die Erfahrungen aus dem Werk in Mühlacker können für weitere Standorte genutzt werden. Behr produziert weltweit mit 19.500 Mitarbeitern an 17 Entwicklungsstandorten, 28 Produktionswerken und 12 Beteiligungsgesellschaften. „Wir werden den Austausch auch in weiteren Werken fortsetzen. Besonders in wärmeren Regionen macht das Sinn. Selbst wenn in den dortigen Produktionshallen nicht überall wärmeintensive Arbeiten stattfinden“, so Eitel. Zu diesem Ergebnis kommt auch das Fraunhofer-Institut ISE. So können laut der Studie in warmen Klimazonen wie dem Mittelmeerraum oder noch wärmeren Regionen 15 bis 30 Prozent Kühlenergie gespart werden.

Position beziehen

Über die wirtschaftlichen und ökologischen Argumente hinaus sieht Eitel einen weiteren Vorteil in PLEXIGLAS HEATSTOP®: „Als Weltmarktführer bei Kühlern für Nutzfahrzeuge positioniert Behr sich gleichzeitig als Innovationsführer. Durch unsere Entwicklungen wollen wir zu einer wirtschaftlicheren und umweltverträglicheren Mobilität beitragen. Da passt es zu unserer Positionierung, wenn wir als Unternehmen selbst auf innovative und umweltfreundliche Produkte setzen.“

Produktbroschüre als PDF:
Energiesparender Hitzeschutz für Industriehallen und Bürogebäude mit PLEXIGLAS HEATSTOP® XT. mehr

Die Online-Videoserie stellt klimaschonende Projekte mit PLEXIGLAS® vor. mehr

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